Beliebig, austauschbar, unvollständig! Stellenanzeigen bleiben große Herausforderung für HR

Die Stellenanzeigen-Studie 2021 mit einer Befragung von fast 4.000 Personalern und Recruitern zeichnet ein trauriges Bild zum Thema Stellenanzeigen.

Auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe zugeschnittene Stellenanzeigen sind nach wie vor Mangelware.

Die Qualität und Überzeugung von Stellenanzeigen entspricht nicht dem angespannten Markt und der häufig verzweifelten Suche nach Fachkräften. Ebensowenig tragen Sie den Erwartungen der Kandidaten Rechnung. Inhalte und Aussagen der Stellenanzeige bekommen nicht den Stellenwert im Recruiting-Mix, den sie verdienen und dringend benötigen.

Für die Studie wurden fast 4.000 Personaler und Recruiter aus ganz Deutschland befragt. Tatsächlich ist diese Studie die bisher größte überhaupt zu dieser Thematik, die Ergebnisse sind daher umso aussagekräftiger.

Selbstbild vs. Fremdbild

Über 50% der HR-Verantwortlichen schätzen ihre Stellenanzeigen hinsichtlich der Bewerberorientierung als sehr gut/gut ein. Immerhin noch 36,9% als befriedigend. Und nur ein kleiner Rest scheint skeptischer zu sein, nämlich 9,6%.

Aber im Rahmen der Studie wurden auch 23 Experten aus der HR- und Recruiting Szene gefragt. Hier zeigt sich ein anderes Bild, was wieder zeigt, wie weit Selbstbild und Fremdbild auseinanderliegen. Nur 10% schätzen ihre Stellenanzeigen als sehr gut/gut ein. Die Mehrheit mit über 50% als mangelhaft bzw. ungenügend.

Klassische Fehler bei Stellenanzeigen

  • Kopierter und damit nichtssagender, austauschbarer Text
  • Fehlende Informationen zu Aufgaben und Anforderungen
  • Keine klare Handlungsanweisung, um sich zu bewerben
  • Fehlende Kontaktdaten/Kontaktpersonen
  • Unpassender Stellentitel
  • Komplizierter Online-Bewerbungsprozess oder/und Zwangs-Login
  • Austauschbare, unrealisitische Stockfotos

Leider decken sich die Ergebnisse der Studie mit unseren Erfahrungen sowohl mit HR-Verantwortlichen als auch mit Kandidaten. Erfreulicherweise betreuen wir Kunden, die ihre Stellenanzeigen kritisch hinterfragen und meist komplett überarbeiten lassen. Wir würden uns wünschen, dass mehr Unternehmen diesen Service nutzen.
 

CONSIGENTipp: Sind wir der erste Kontaktpunkt für den Bewerber, empfinden dies die Kandidaten als sehr angenehm. Sie nehmen sehr viel lieber mit einem Menschen Kontakt auf, als mit einem Bot. Denn leider steht im schlechtesten Fall noch nicht einmal der Name eines Ansprechpartners in der Stellenanzeige!

Bei Interesse an unserem Service nehmen Sie gern zu Doris Ehrmann Kontakt auf.

Link zur Quelle

Fotoquelle: Lukas Blazek by unsplash

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